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Schlaganfall - Ursachen

Der Schlaganfall ist in unseren Ländern die dritthäufigste Todesursache und die häufigste Ursache bleibender Behinderung. Alleine in Österreich treten pro Jahr etwa 20.000 Schlaganfälle auf, in Wien sind es etwa 4.000 pro Jahr. Der Vorbeugung und Behandlung des Schlaganfalles kommt daher enorme Bedeutung zu. Hierfür ist auch eine möglichst gute Information der Allgemeinbevölkerung und der Betroffenen über Risikofaktoren, Vorbeugungsmöglichkeiten und Symptome eines Schlaganfalles wesentlich.

Man unterscheidet mehrere Formen des Schlaganfalles, die verschiedene Ursachen und Auswirkungen haben.Die mit ca. 80% häufigste Form ist der sogenannte ischämische Schlaganfall. Hier kommt es durch Verlegung eines Blutgefäßes zu einem Durchblutungsmangel in einem bestimmten Teil des Gehirns. Dadurch kann dieses Gehirnareal nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren. Je nachdem, welches Areal betroffen ist, treten bestimmte neurologische Symptome auf - z.B. halbseitige Lähmungserscheinungen oder Gefühlsstörungen, Sprachstörungen oder bestimmte Formen von Sehstörungen. Die leichteste Form des ischämischen Schlaganfalles ist die „transitorische ischämische Attacke" oder TIA. Davon spricht man, wenn sich die Symptome innerhalb von 24 Stunden wieder völlig zurückbilden. Der ischämische Schlaganfall tritt zwar vorwiegend bei älteren Personen über 65 Jahre auf, jedoch sind etwa 25% der PatientInnen jünger als 60 Jahre und 15% jünger als 45 Jahre!

 

Die zweithäufigste Form des Schlaganfalles ist mit etwa 15% die intrazerebrale Blutung(„hämorrhagischer Schlaganfall"). Durch Platzen eines Blutgefäßes innerhalb des Gehirns kommt es zu einer Blutung, welche die angrenzenden Gehirnareale schädigt. Diese Form des Schlaganfalles tritt meistens bei Personen mit lange vorbestehendem erhöhten Blutdruck auf, seltener auch bei bestimmten Gefäßmissbildungen oder anderen Erkrankungen. Die Symptome sind sehr ähnlich denen des ischämischen Schlaganfalles. Eine eindeutige Unterscheidung ist nur mittels spezieller Untersuchungen (Computertomographie, Magnetresonanztomographie) möglich.

Die dritte Form des Schlaganfalles ist schließlich die Subarachnoidealblutung (SAB). Die Ursache ist meist das Platzen einer vorbestehenden Schwäche und Aussackung („Aneurysma) eines Blutgefäßes innerhalb des Schädels (selten auch im Rückenmarkskanal) auf. Dadurch kommt es zu einer Blutung in den sogenannten Subarachnoidealraum - das ist der Raum zwischen Gehirn und der Innenseite des Schädelknochens - und zwischen die Gehirnwindungen. Die SAB tritt häufig auch bei jungen Personen auf, die keine wesentlichen Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen haben. Die Symptome einer SAB - heftigster Kopfschmerz, Nackensteifigkeit, ev. Bewußtseinstrübung - unterscheiden sich meistens deutlich von denen der anderen genannten Schlaganfall-Formen. Auch Behandlung (neurochirurgische Ausschaltung des Aneurysmas) und mögliche Komplikationen sind verschieden.


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